Dr. med. Hans-Joachim Jessen
Ich habe in Berlin studiert – erst Psychologie (Ausbildung zum Psychotherapeuten) und dann, nach Eröffnung einer kinderpsychotherapeutischen Praxis, auch Medizin.
Seit 1985 war ich als Arzt in mehreren Berliner Krankenhäusern ausschließlich in chirurgischen Abteilungen tätig. Schwerpunkte waren hier bald die chirurgische Intensivmedizin und die Unfallchirurgie. Promoviert habe ich über das Thema „Qualitätssicherung in der Chirurgie“.
1997 kam ich dann als Oberarzt auf die Chirurgische Abteilung unseres Luise-Henrietten-Stifts in Lehnin. Schon bald stellte sich heraus, dass diese Abteilung geschlossen werden sollte. Als daraufhin der Chefarzt Dr. Walter das Haus verließ, übernahm ich die Abteilung und leitete diese als Chefarzt bis zur traurigen Schließung. In der ganzen Zeit war ich mir mit der Stiftsleitung einig, dass die Region einen Chirurgen braucht, und so wurde gemeinsam um den Standort mit zumindest ambulanter chirurgischer Versorgung gekämpft – der Erfolg war dann die Niederlassung mit Aufbau eines ambulanten OP-Zentrums im vormaligen OP-Bereich des Krankenhauses.
In meiner Klinikzeit habe ich von Anfang an aktiv die Entwicklung der laparoskopischen Chirurgie miterlebt, nach Facharztabschluss für Allgemeinchirurgie dann die unfallchirurgische Zusatzausbildung gemacht. Ich erwarb die Zusatzbezeichnung „Rettungsmedizin“ und war jahrelang mit der Ausbildung von Notärzten befasst. Seit 2007 bin ich nun, nach Ablegung der Prüfung bei der LÄKB (www.laekb.de) , auch Orthopäde. In den letzten Jahren erfolgte die zunehmende fußchirurgische Spezialisierung, die Weiterbildung erfolgt hauptsächlich über die Gesellschaft für Fußchirurgie (www.gffc.de) deren zertifiziertes Mitglied ich bin.
So sehr mir die Versorgung der Menschen in unserer Region auch am Herzen liegt, werde ich auch in Zukunft immer wieder "ausreißen" – weil auch oder gerade die Menschen in den armen Regionen der Welt chirurgischer Hilfe bedürfen, will ich einsatzbereit sein für ÄRZTE OHNE GRENZEN (www.aerzte-ohne-grenzen.de). Mein letzter Einsatz war in 2010.
Und was auch nicht fehlen darf: die Fortbildung. Diese ist für Sie wichtig, damit Sie auch in Zukunft auf dem neuesten Stand der Chirurgie hier behandelt werden. Also nicht „schimpfen“, wenn die Praxis mal geschlossen ist, weil ich mich auf einer Fortbildung befinde. Hinweise hierzu finden Sie im Bereich "Aktuelles" auf dieser Internet-Seite.